Bosnien & Herzegowina macht nun schon seit 1993 mit und konnte gerade in den letzten Jahren mit recht guten Beiträgen aufwarten. Vorbei sind die Jahre, in den das Land unter ferner Liefen landete - im Gegenteil! Aus Bosnien & Herzegowina kommen jetzt die frischen Überraschungs-Beiträge wie "In the Disco" und "Call me". Man nutzt ganz geschickt das Medium Grand Prix um das Land für die berühmten drei Minuten im besten Licht dastehen zu lassen.
Und so schickt man in diesem Jahr keinen geringern als Hajrudin Varešanovic - der "Nachtigall von Sarajewo" ins Rennen. Er hat mit seiner Band Hari Mata Hari jahrelange Bühnen- und Konzerterfahrung gesammelt und wurde vom Bosnischen Fernsehen direkt als Kandidat für Athen bestimmt. Der Komponist und Sänger Željko Joksimovic konnte 2004 mit dem verträumten "Lane Moje" für das Debüt des Nachbarlandes Serbien-Montenegro mit einem hervorragenden zweiten Platz krönen. Der diesjährige Beitrag "Lejla" geht in eine ähnliche Richtung: verträumt und wunderschön melancholisch. Somit hat der 51. Grand Prix in Athen ein weiteres Glanzlicht! Absolute Hochachtung!