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Für Deutschland geht in diesem Jahr Lou ins Rennen. Die 39jährige Lou Hoffner wurde vom mittlerweile in Deutschland sehr bekannten Komponisten Ralph Siegel (Ein bisschen Frieden 1982) in einem Bierzelt entdeckt - sie verlor vor kurzem gerade ihren Führerschein (ob das in einem Zusammenhang steht, können wir nicht sagen). Sie steht seit 15 Jahren auf der Bühne und tourt quer durch Deutschland mit einer Partyband. Im Jahr 2001 wurde sie dritte bei der deutschen Vorentscheidung mit einem sehr ähnlichen Titel "Happy Birthday Party". In diesem Jahr konnte sich die Dame mit den feuerroten Haaren gegen 13 Konkurrenten durchsetzen.
Allerdings ist das Format der deutschen Vorentscheidung sehr umstritten, denn wie in anderen Ländern (Spanien, Portugal und Irland) schickt man den jeweiligen "Superstar" zum internationalen Finale. In Deutschland sorgte "Deutschland sucht den Superstar" für deutlich mehr Furore, als "Countdown Grand Prix". Man überlegt nun, ob man dieses neue Format nicht auch auf Deutschland überträgt. Denn es schauten dieses Jahr nur 5,6 Mio. Zuschauer den deutschen Vorentscheid - 50% weniger als im Jahr davor. Die Stimmung in der Halle in Kiel war bei weitem nicht so gut, wie bei der Sendung "Deutschland such den Superstar".
Unlogisch ist auf jeden Fall die erneute Teilnahme Ralph Siegels, da er in Tallinn groß angekündigte, dass dies sein letztes Werk zum Grand Prix sei.
Unerklärlich scheint auch der Sieg Lou's, denn sie konnte sich gegen Senait, Isgaard und den Jungen mit der Gitarre durchsetzen, die sehr viel mehr von den Medien unterstützt wurden und eine wesentlich bessere Bühnenperformance zeigten. Ob Herrn Siegel Konzept (mit Cartoon-Videoclip) diesmal aufgeht, ist die große Frage?
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