Infos über den Interpreten
Dreimal ist Bremer Recht! So heisst ein Sprichwort in Bremen - die Heimatstadt von Corinna May. Als sie 1999 beim nationalen Vorentscheid in Bremen mit ihrem schönen Song "Hör den Kindern einfach zu" gewann und später disqualitfiziert wurde war die Enttäuschung gross. Doch sie versuchte es ein zweites mal, wurde nur Zweite. In diesem Jahr ging ihr Traum vom Grand Prix endlich in Erfüllung: sie siegte mit grossem Vorsprung in der Kieler Ostseehalle.
Deutschland hat erst einmal den Eurovision Song Contest gewonnen und zwar 1982 mit Nicole's "Ein bisschen Frieden". Trotzdem schaffte es Deutschland immer wieder auf gute zweite und dritte Plätze zu kommen.
Vor genau 20 Jahren stand Nicole in Harrogate auf der Bühne mit der Startnummer 18, am Samstag steht Corinna May in Tallinn auf der Bühne - mit der Startnummer 18.! Hoffentlich bringt die Nummer 18 Corinna Glück.
Corinna hat eine starke Stimme, singt spontan wo immer sie auch ist, wie z.B. auf der deutschen Party. Und sie ist blind. Das hat es noch nie beim Grand Prix gegeben. Sie hat es diesbezüglich natürlich schwerer, als ihre Konkurrenten. Dennoch strahlt Corinna eine Lebensfreude und Stärke aus, was sehr zu bewundern ist.
Doch leider gibt es in unserem Land einige, die Corinna nicht so gut gesonnen sind und über sie herziehen. Natürlich muss jeder Künstler mit Kritik leben, aber wie sie teilweise vorgeführt wird - teilweise in sehr ungünstigen Momenten gefilmt o.ä. - hat nichts mehr mir Kritik oder Witzigkeit zu tun, sondern ist nur gemein und unfair.
Auch wenn sie sich auf der Bühne nun nicht mehr bewegt, werden ihre symathischen Background-Sängerinnen und Tänzerinnen eine tolle Show zeigen.
Viel Glück Deutschland!

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